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21. Januar 2026

Higgsfield: KI-gestützte Erstellung kinoreifer Social-Videos

Die Plattform Higgsfield ermöglicht die effiziente Produktion von Kurzvideos für soziale Medien. Dabei werden KI-Modelle wie GPT-4.1 und Sora 2 eingesetzt, um einfache Ideen in professionelle Videoinhalte umzuwandeln und die Viralität zu optimieren.

Higgsfield, eine Plattform für generative Medien, hat eine Methode entwickelt, um die Produktion von Kurzvideos für soziale Medien zu vereinfachen und zu beschleunigen. Das Unternehmen nutzt fortschrittliche KI-Modelle, um aus minimalen Eingaben wie Produktlinks, Bildern oder grundlegenden Ideen kinoreife Videos zu erstellen, die für Plattformen wie TikTok, Instagram Reels und YouTube Shorts optimiert sind.

KI-gesteuerte Videoerstellung

Das System von Higgsfield setzt GPT-4.1 und GPT-5 von OpenAI für die Planung sowie Sora 2 für die eigentliche Videoerstellung ein. Täglich werden so rund vier Millionen Videos generiert. Die Herausforderung besteht darin, die oft unspezifischen kreativen Vorstellungen der Nutzer in präzise technische Anweisungen für die Videomodelle zu übersetzen. Hierfür wurde eine sogenannte «Cinematic Logic Layer» entwickelt, die narrative Bögen, Pacing, Kameralogik und visuelle Schwerpunkte ermittelt, bevor die eigentliche Generierung beginnt.

Alex Mashrabov, Mitbegründer und CEO von Higgsfield, betont, dass Nutzer selten die technischen Details angeben, die ein Modell benötigt, sondern vielmehr das gewünschte Gefühl beschreiben. Die Aufgabe von Higgsfield sei es, diese Absicht in ausführbare Anweisungen umzuwandeln. Das Team hinter Higgsfield besteht aus Ingenieuren und erfahrenen Filmemachern, darunter preisgekrönte Regisseure, sowie Führungskräften mit Expertise in Verbrauchermedien.

Systematisierung von Viralität und Effizienz

Higgsfield betrachtet Viralität als messbares Muster. Mithilfe von GPT-4.1 mini und GPT-5 werden Kurzvideos analysiert, um erfolgreiche kreative Strukturen zu identifizieren und in wiederholbaren Formaten zu kodifizieren. Intern wird Viralität anhand des Engagements im Verhältnis zur Reichweite definiert, wobei ein besonderer Fokus auf der Share-Geschwindigkeit liegt. Wenn die Anzahl der Shares die Likes übertrifft, deutet dies auf eine aktive Verbreitung des Inhalts hin.

Diese viralen Strukturen werden in einer Bibliothek von Videopresets hinterlegt, die täglich um etwa zehn neue Presets erweitert und aktualisiert wird. Diese Presets bilden die Grundlage für «Sora 2 Trends», eine Funktion, die es Kreativen ermöglicht, trendkonforme Videos aus einer einzigen Vorlage zu generieren. Im Vergleich zu früheren Methoden von Higgsfield zeigen Videos, die mit diesem System erstellt wurden, eine Steigerung der Share-Geschwindigkeit um 150 Prozent und eine etwa dreifach höhere kognitive Erfassung, gemessen am nachfolgenden Engagement-Verhalten.

Click-to-Ad: Automatische Anzeigenproduktion

Eine weitere Funktion, «Click-to-Ad», wurde auf Basis derselben planungszentrierten Prinzipien entwickelt. Sie ermöglicht es, Werbevideos direkt aus einem Produktlink zu generieren. Das System analysiert die Produktseite mittels GPT-4.1, extrahiert Markenabsichten und visuelle Ankerpunkte. Anschliessend wird das Produkt einem passenden, vorentwickelten Trend-Preset zugeordnet, woraufhin Sora 2 das finale Video erstellt. Dies verkürzt den Workflow erheblich; statt mehrerer Iterationen sind oft nur ein oder zwei Versuche nötig, um ein nutzbares Video zu erhalten. Eine typische Generierung dauert je nach Workflow zwischen zwei und fünf Minuten, wobei die Plattform parallele Ausführungen unterstützt.

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