Google optimiert Zustimmungssteuerung für Analytics und Ads
Google hat Aktualisierungen an der Verwaltung von Nutzereinwilligungen zwischen Google Analytics und Google Ads vorgenommen, um die Datenverwaltung über verknüpfte Konten hinweg zu vereinfachen.

Google hat kürzlich Neuerungen hinsichtlich der Zustimmungssteuerung zwischen seinen Diensten Google Analytics und Google Ads bekannt gegeben. Ziel dieser Anpassungen ist eine Vereinfachung der Datenverwaltung für Nutzer, deren Konten miteinander verknüpft sind.
Änderungen in der Datenkontrolle
Für miteinander verbundene Properties übernimmt Google Ads künftig die vollständige Kontrolle über die Datennutzung, wobei die Nutzereinwilligungen als Grundlage dienen. Diese Änderung soll die Konsistenz der Datenschutzpräferenzen über beide Plattformen hinweg gewährleisten.
Implementierung und Fristen
Ab dem 15. Juni 2026 werden zielspezifische Zustimmungssteuerungen über Tags und SDKs implementiert. Dies bedeutet, dass Google Signals und die API die Datennutzung in Google Analytics steuern werden, während der Ads Consent Mode exklusiv die in Google Ads verwendeten Daten kontrolliert.
Falls Google Signals bereits aktiviert ist, sind keine weiteren Maßnahmen erforderlich. Ist Google Signals hingegen deaktiviert, könnte Google Ads beginnen, zugestimmte Cookies zu verwenden, sofern der Parameter „ad_storage“ nicht auf „denied“ gesetzt wurde. Für diese Umstellung wird eine Übergangsfrist von 90 Tagen eingeräumt.
Auswirkungen für Werbetreibende
Unternehmen sollten ihre Konfigurationen überprüfen, um sicherzustellen, dass sie den neuen Richtlinien entsprechen und die Datennutzung im Einklang mit den Nutzereinwilligungen erfolgt.