Google Ads
26. Mai 2026

Google veröffentlicht Version 24.1 der Google Ads API mit neuen Funktionen

Google hat die Veröffentlichung der Version 24.1 der Google Ads API bekannt gegeben, die mehrere neue Funktionen und Verbesserungen für Werbetreibende und Entwickler enthält. Die Aktualisierung umfasst neue Segmentierungsoptionen, Unterstützung für klassische Bilder in Demand-Gen-Kampagnen, Passkey-Unterstützung und erweiterte Funktionen für Experimente. Zudem wird eine neue Richtlinie zur Datenaufbewahrung eingeführt.

Google veröffentlicht Version 24.1 der Google Ads API mit neuen Funktionen

Google hat die Verfügbarkeit der Version 24.1 seiner Google Ads API bekannt gegeben. Nutzer der API müssen ihre Client-Bibliotheken und ihren Client-Code aktualisieren, um die neuen Funktionen nutzen zu können. Entsprechende Aktualisierungen der Client-Bibliotheken und Codebeispiele wurden bereitgestellt.

Funktionserweiterungen für Werbetreibende

Die neue Version ermöglicht die Segmentierung von Berichten auf Kampagnen- und Kundenebene nach der mobilen Geräteplattform. Dies erfolgt über die Spalte segments.mobile_device_platform und nutzt die neue MobileDevicePlatform-Enumeration, die Werte wie iOS und Android unterstützt. Dadurch können Werbetreibende die Leistung datenbasierter isolieren und Gebotsstrategien basierend auf dem mobilen Betriebssystem des Nutzers anpassen.

Des Weiteren können in Demand Gen-Kampagnen nun klassische Bilder verwendet werden. Über das Feld classic_display_images von DemandGenMultiAssetAd ist es möglich, statische Bildanzeigen hochzuladen, die im Google Display Network (GDN) ausgespielt werden. Diese Bilder werden unverändert dargestellt, was eine vollständige Kontrolle über das kreative Branding ermöglicht.

Verbesserungen bei Sicherheit und Experimenten

Mit der Version 24.1 führt Google auch Unterstützung für Passkeys ein. Ein neues Feld (passkey_enabled) zeigt an, ob ein Nutzer einen Passkey aktiviert hat, da Google von einigen Werbetreibenden die Nutzung von Passkeys zur Autorisierung sensibler Aktionen im Google Ads-Konto verlangt.

Die Funktionalität für Experimente wurde ebenfalls überarbeitet. Die API unterstützt nun neue Experimenttypen wie AI Max-Experimente, Video-Experimente, Demand Gen-Experimente und Performance Max-Experimente. Dies ermöglicht den Abruf und Vergleich detaillierter Leistungsmetriken – darunter Klicks, Conversions und Impressionen – über einzelne experimentelle Zweige hinweg, was die Analyse vereinfacht.

Neue Richtlinie zur Datenaufbewahrung

Zusätzlich zu den funktionalen Neuerungen implementiert Google eine neue Richtlinie zur Datenaufbewahrung. Ab dem 1. Juni 2026 werden Google Ads und zugehörige Mess-APIs eine 37-monatige Datenaufbewahrungsfrist für granulare Leistungsstatistiken (täglich, stündlich und wöchentlich) anwenden. Die Version 24.1 führt hierzu den neuen Fehlercode DateRangeError.REQUESTED_DATE_GRANULARITY_NOT_SUPPORTED ein, um diese Änderung zu unterstützen.

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