Google erweitert Zertifizierungsanforderungen für Finanz- und Krypto-Werbung
Google führt ab Mai 2026 neue Zertifizierungen für Werbetreibende in den Bereichen Krypto und komplexe Finanzprodukte ein. Bestehende Genehmigungen bleiben gültig.

Google hat eine Ausweitung der Zertifizierungen für Werbetreibende angekündigt, die ab Mai 2026 in Kraft treten wird. Diese Neuerung betrifft spezifische Segmente des Finanz- und Kryptowährungsmarktes und soll die Werbepraktiken in diesen Bereichen regulieren.
Neue Zertifizierungsbereiche
Die erweiterten Zertifizierungsanforderungen umfassen verschiedene Kategorien. Dazu gehören unter anderem Kryptowährungsbörsen und Software-Wallets, Hardware-Wallets für Kryptowährungen sowie Kryptowährungs-Coin-Trusts. Des Weiteren werden auch komplexe spekulative Finanzprodukte von den neuen Richtlinien erfasst.
Änderungen im Antragsverfahren
Mit der Einführung dieser neuen Zertifizierungen wird sich auch das Antragsverfahren für Werbetreibende ändern. Zukünftig sollen Anträge nicht mehr über das Google Ads Hilfecenter eingereicht werden. Google hat jedoch klargestellt, dass bereits bestehende Zertifizierungen sowie laufende Antragsverfahren von dieser Umstellung unberührt bleiben und ihre Gültigkeit behalten.
Hintergrund der Maßnahme
Die Erweiterung der Zertifizierungspflichten deutet auf eine verstärkte Bemühung Googles hin, die Qualität und Sicherheit von Werbeinhalten in sensiblen Finanzbereichen zu gewährleisten. Dies könnte dazu beitragen, das Vertrauen der Nutzer zu stärken und potenziellen Missbrauch im Zusammenhang mit komplexen Finanzprodukten und Kryptowährungen einzudämmen. Die genauen Auswirkungen auf Werbetreibende und den Markt werden sich nach der vollständigen Implementierung der neuen Richtlinien zeigen.