Google Ads
9. Oktober 2025

Google Ads stellt anrufbasierte Anzeigen um

Google Ads stellt das Format der reinen Anrufanzeigen ein. Werbetreibende müssen auf Responsive Suchanzeigen mit Anruf-Assets umsteigen, um weiterhin Telefonanrufe zu generieren. Die Umstellung soll die Kampagnenleistung verbessern und moderne Technologien nutzen.

Google Ads nimmt Anpassungen an seinem Werbeformat für reine Anrufanzeigen vor. Nutzer der Google Ads API, die derzeit reine Anrufanzeigen erstellen oder verwalten, sind von dieser Änderung betroffen. Künftig sollen Responsive Suchanzeigen (RSAs) in Kombination mit Anruf-Assets verwendet werden.

Hintergründe der Umstellung

Das Format der reinen Anrufanzeigen, das auf dem älteren Framework der erweiterten Textanzeigen (ETA) basiert, wird schrittweise eingestellt. Die Generierung von Telefonanrufen wird zukünftig vollständig über Responsive Suchanzeigen (RSAs) in Verbindung mit Anruf-Assets unterstützt.

Diese Neuerung zielt darauf ab, die Leistung für Werbetreibende zu verbessern. RSAs nutzen maschinelles Lernen zur Optimierung der Anzeigeninhalte und bieten dadurch mehr Flexibilität. Zudem verspricht Google Ads mit dieser Anpassung eine höhere Konsistenz, da anrufbasierte Werbung an den Standard anderer Suchanzeigenformate angeglichen wird.

Zeitplan und Auswirkungen für API-Nutzer

Ab Januar 2026, mit der Veröffentlichung der API-Version v23, wird die Erstellung neuer reiner Anrufanzeigen über die API nicht mehr möglich sein. Dies betrifft auch das Duplizieren bestehender Anzeigen.

Bestehende reine Anrufanzeigen können bis Februar 2027 weiterhin geschaltet und über die API verwaltet werden. Danach wird die Unterstützung für dieses Format aus allen aktiven API-Versionen entfernt, und alle reinen Anrufanzeigen werden eingestellt.

Empfehlungen für Werbetreibende

Werbetreibenden wird empfohlen, ihre API-Integrationen anzupassen und auf die Erstellung von reinen Anrufanzeigen zu verzichten. Stattdessen sollten sie ihre Workflows auf Responsive Suchanzeigen umstellen und sicherstellen, dass Anruf-Assets angehängt werden, um weiterhin Telefonanrufe zu generieren. Hierfür werden mehrere Überschriften und Beschreibungen für die RSA bereitgestellt, während Telefonnummern als Assets auf Kunden-, Kampagnen- oder Anzeigengruppenebene verknüpft werden.

Eine frühzeitige Migration ermöglicht es, von den Leistungsverbesserungen der RSAs zu profitieren und einen reibungslosen Übergang ohne Dienstunterbrechungen zu gewährleisten. Google Ads verweist auf seine Entwicklerdokumentation für weitere Anleitungen zu Responsive Suchanzeigen und Anruf-Assets.

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