Google Ads
31. März 2026

Google Ads API: Änderungen bei Lookalike-Nutzerlisten ab April 2026

Google Ads implementiert ab dem 30. April 2026 eine Überprüfung zur Vermeidung doppelter Lookalike-Nutzerlisten in der Google Ads API. Diese Maßnahme soll die Systemstabilität gewährleisten und betrifft primär Demand Gen-Kampagnen.

Google Ads API: Änderungen bei Lookalike-Nutzerlisten ab April 2026

Google Ads kündigt an, ab dem 30. April 2026 eine Uniqueness-Prüfung für Lookalike-Nutzerlisten in der Google Ads API einzuführen. Ziel dieser Neuerung ist es, die Erstellung redundanter Listen zu unterbinden und somit die Systemstabilität sowie eine faire Ressourcenallokation für Werbetreibende zu sichern. Die Änderungen betreffen vorrangig Demand Gen-Kampagnen.

Details der Duplikatsprüfung

Eine Lookalike-Nutzerliste wird als Duplikat eingestuft, wenn sie alle der folgenden Attribute mit einer bereits existierenden Liste teilt: die verwendeten Seed-Listen (zugrunde liegende Ausgangs-Zielgruppen), das Expansionslevel (der Grad der Ähnlichkeit zu den Seed-Listen) und das Länder-Targeting (die geografische Reichweite der Lookalike-Liste).

Versucht ein Werbetreibender nach dem Stichtag eine solche identische Liste zu erstellen, wird die Google Ads API für Version 24 und höher den Fehlercode DUPLICATE_LOOKALIKE zurückgeben. Bei älteren API-Versionen erscheint stattdessen der Fehlercode RESOURCE_ALREADY_EXISTS.

Empfehlungen für Werbetreibende

Für die Mehrheit der Werbetreibenden wird diese Anpassung voraussichtlich keine spürbaren Auswirkungen haben, da die meisten bestehenden Anwendungsfälle den neuen Richtlinien entsprechen. Google empfiehlt jedoch präventive Schritte, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten.

Es wird nahegelegt, bestehende Zielgruppen wiederzuverwenden, anstatt neue, identische Lookalike-Listen zu erstellen. Werbetreibende sollten prüfen, ob eine bereits vorhandene Liste mit der gewünschten Konfiguration für ihre Kampagnen genutzt werden kann. Zudem ist es ratsam, die Fehlerbehandlung in den API-Integrationen zu aktualisieren, um die neuen Fehlercodes ab dem 30. April 2026 korrekt zu verarbeiten.

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