Google veröffentlicht Leitfaden zu Faceted Navigation
Google hat neue Best-Practice-Empfehlungen für die Faceted Navigation veröffentlicht. Diese sollen Webmastern helfen, SEO-Probleme und übermässiges Crawling durch Suchmaschinen zu vermeiden.

Google hat neue Best-Practice-Empfehlungen für die Faceted Navigation publiziert. Diese Aktualisierung, die ursprünglich als Blogbeitrag im Jahr 2014 erschien, ist nun als detailliertes Dokument verfügbar. Ziel ist es, Webmastern dabei zu helfen, potenzielle SEO-Probleme zu vermeiden, die durch diese Navigationsmethode entstehen können.
Herausforderungen der Faceted Navigation
Die Faceted Navigation, die Nutzern das Filtern von Inhalten auf Websites ermöglicht, kann bei unsachgemässer Implementierung zu einer exponentiellen Zunahme von URLs führen. Jede Filterkombination erzeugt in der Regel eine einzigartige URL. Dies kann zu einem sogenannten "Overcrawling" führen, bei dem Suchmaschinen unnötig viele URLs indizieren, die für den Nutzerwert gering sind. Dies verlangsamt die Entdeckung neuer und wichtiger Inhalte.
Empfehlungen zur Problemlösung
Google schlägt zwei Hauptansätze vor, um diese Schwierigkeiten zu adressieren. Erstens, wenn die generierten URLs nicht indiziert werden sollen, empfiehlt sich das Blockieren dieser URLs mittels robots.txt oder die Verwendung von URL-Fragmenten (#), die von Suchmaschinen ignoriert werden.
Zweitens, falls die URLs der Faceted Navigation indiziert werden müssen, ist eine Optimierung entscheidend. Google rät hierbei zur Verwendung des standardmässigen &-Separators für URL-Parameter, da andere Zeichen wie das Emoji 💩 zu Problemen führen können. Eine sorgfältige Planung und Implementierung ist somit unerlässlich, um die Vorteile der Faceted Navigation zu nutzen, ohne die SEO-Leistung zu beeinträchtigen.