Google-Algorithmus: Mögliche Auswirkungen auf selbstreferenzielle Listenartikel
Jüngste, unbestätigte Google-Updates könnten selbstreferenzielle Listenartikel im Suchmaschinenranking benachteiligen, insbesondere im SaaS-Bereich. Experten beobachten signifikante Rückgänge bei Inhalten, die eigene Produkte oder Dienstleistungen prominent platzieren.

Jüngste, unbestätigte Google-Updates könnten selbstreferenzielle Listenartikel im Suchmaschinenranking benachteiligen. Beobachtungen deuten darauf hin, dass insbesondere Inhalte im SaaS-Sektor, die eigene Produkte oder Dienstleistungen prominent hervorheben, von diesen Änderungen betroffen sein könnten.
Analyse der Veränderungen
Lily Ray, eine Expertin im Bereich der Suchmaschinenoptimierung, hat ein Muster identifiziert, bei dem diese Art von Artikeln nach den Januar-Updates von Google signifikante Ranking-Verluste erlitten hat. Sie äusserte die Vermutung, dass die bisher als effektiv geltende Taktik der selbstreferenziellen Listenartikel nun ein Risiko für die SEO-Performance darstellen könnte. Beispiele, die zuvor sehr gut rankten, zeigen demnach starke Rückgänge in ihrer Sichtbarkeit.
Diese Listenartikel, oft als «beste X» oder «Top Y» betitelt, platzieren in der Regel das eigene Unternehmen oder Produkt an oberster Stelle, gefolgt von Konkurrenten. Ray präsentierte Screenshots, die den Rückgang solcher Inhalte illustrieren, beispielsweise für Suchanfragen wie «beste Content-Marketing-Agenturen» oder «beste SEO-Agentur». Viele dieser zuvor hoch platzierten Artikel sind Berichten zufolge nicht mehr in den oberen Suchergebnissen zu finden.
Expertenmeinungen und Ausblick
Lily Ray betont, dass sich Trends in der SEO schnell ändern können und was heute funktioniert, morgen zur Belastung werden kann. Diese Einschätzung deckt sich mit früheren Aussagen von Google-Vertretern wie Danny Sullivan, die auf eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Algorithmen hinweisen.
Glenn Gabe, ein weiterer Branchenexperte, bestätigt diese Beobachtungen. Er berichtet ebenfalls von starken Rückgängen bei Blog-Inhalten, die selbstdienliche Listenartikel umfassen. Gabe begrüsst diese Entwicklung und äussert, dass es absehbar gewesen sei, dass Google gegen solche Praktiken vorgehen würde.