3. Mai 2026

Google Ads führt neue Datenaufbewahrungsrichtlinie ein

Google Ads wird ab dem 1. Juni 2026 eine neue Richtlinie zur Datenaufbewahrung implementieren. Granulare Leistungsdaten werden dann für 37 Monate gespeichert, während aggregierte Daten weiterhin für 11 Jahre verfügbar bleiben.

Google Ads führt neue Datenaufbewahrungsrichtlinie ein

Google Ads und zugehörige Mess-APIs werden ab dem 1. Juni 2026 eine angepasste Richtlinie zur Datenaufbewahrung umsetzen. Dies betrifft granulare Leistungsstatistiken auf Tages-, Stunden- und Wochenbasis, die künftig für 37 Monate aufbewahrt werden. Daten auf höherer Ebene, wie Monats-, Quartals- und Jahresübersichten, bleiben weiterhin über einen Zeitraum von 11 Jahren abrufbar.

Anpassungen für API-Nutzer

Nutzer der Google Ads API und Google Ads Skripte müssen ihre Abfragen entsprechend anpassen. Ab dem Stichtag führen Anfragen für granulare Segmente, die älter als 37 Monate sind, zu einem Fehler. Um Daten jenseits dieser Frist abzurufen, müssen Abfragen auf Monats-, Quartals- oder Jahressegmente umgestellt werden. Nicht-segmentierte Abfragen für historische Daten erfordern eine genaue Ausrichtung an Kalendermonatsgrenzen.

Die Google Analytics Data API wird betroffene Metriken wie Anzeigenkosten, Klicks und Impressionen auf das neueste 36-Monats-Fenster kürzen, sofern die Dimension „Datum“ im Bericht verwendet wird. Dies betrifft Berichte, die alle genannten Metriken enthalten, älter als 37 Monate sind und die Datumsdimension einbeziehen.

Änderungen beim BigQuery Data Transfer Service

Ab dem 1. Juni 2026 werden die Konnektoren des BigQuery Data Transfer Service für Google Ads und Search Ads 360 keine Daten mehr für Nachladungen (Backfill-Runs) bereitstellen, die älter als 37 Monate sind. Bereits in BigQuery übertragene und gespeicherte Daten bleiben davon unberührt. Für den BigQuery Data Transfer Service für Google Analytics 4 bedeutet dies, dass Nachladungen für Berichtsdaten, die älter als 37 Monate sind, ebenfalls eingestellt werden. Eine manuelle Auslösung eines Transfers für solche alten Berichtsdaten würde die vorhandenen Daten in der BigQuery-Tabelle mit leeren Werten überschreiben.

Empfehlungen und Unterstützung

Google empfiehlt Nutzern, ihre Anwendungen zu überprüfen und bei Bedarf zu aktualisieren. Falls granulare historische Daten über den Zeitraum von 37 Monaten hinaus benötigt werden, sollte ein Export vor dem 1. Juni 2026 erfolgen. Für Fragen und Unterstützung stehen die Google Ads API und Google Ads Skripte Supportkanäle zur Verfügung. Auch die BigQuery Data Transfer Service-Nutzer, die historische Daten über 37 Monate hinaus speichern möchten, werden angehalten, frühzeitig mit den Nachladungen zu beginnen.

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