Google optimiert Datenmanagement-API für erweiterte Nutzerlisten- und Zielgruppenverwaltung
Google hat die Version 1.5 der Data Manager API veröffentlicht, welche umfassendere Funktionen für die Verwaltung von Nutzerlisten und die Erfassung von Zielgruppenmitgliedern bietet. Die Neuerungen zielen darauf ab, Werbetreibenden eine präzisere Kontrolle über ihre Datenmanagement-Workflows zu ermöglichen.

Google hat die Veröffentlichung der Version 1.5 der Data Manager API bekannt gegeben. Diese Aktualisierung integriert neue Funktionen zur Verwaltung von Nutzerlisten und erweitert die Optionen für die Erfassung von Zielgruppenmitgliedern, um eine umfassendere Plattform für das Datenmanagement bereitzustellen.
Erweiterte Nutzerlistenverwaltung
Der neu eingeführte UserListService ermöglicht die vollständige Steuerung des Lebenszyklus von Nutzerlisten direkt über die Data Manager API. Er bietet grundlegende Ressourcenverwaltungsoperationen wie das Erstellen, Abrufen, Aktualisieren und Löschen von UserLists. Dies gewährleistet eine umfassende Kontrolle über die Workflows der Zielgruppenverwaltung.
Partnerverknüpfungen und erweiterte Identifikatoren
Mit dem PartnerLinkService wird eine sichere Methode zur Verwaltung von Verbindungen zwischen Werbetreibenden- und Datenpartnerkonten über Google Ads sowie Display & Video 360 hinweg eingeführt. Zusätzlich unterstützt die Data Manager API nun weitere Nutzer-Identifikatoren für die Zielgruppenerfassung. Es ist jetzt möglich, User IDs hochzuladen, die für Customer Match in Google Ads genutzt werden können. Die Integration der Statusberichterstattung speziell für User IDs bei der Diagnose von Erfassungsanfragen soll die Überwachung der User-ID-Erfassung erleichtern und potenzielle Probleme zeitnah aufzeigen.
Relevanz für die Praxis
Abschied von der Zettelwirtschaft (Vollautomatisierung)
Bisher war das Verwalten von Kundenlisten oft ein nerviges Hin und Her: Listen mussten manuell erstellt, hochgeladen oder gelöscht werden.
Die Änderung: Jetzt kann deine Software diese Listen komplett selbstständig verwalten. Sie erstellt sie, aktualisiert sie, wenn ein Kunde etwas Neues kauft, und löscht sie, wenn sie nicht mehr gebraucht werden.
Dein Vorteil: Dein Team spart massiv Zeit und es passieren weniger menschliche Fehler beim Datentransfer.
Ein „sicherer Tunnel“ für deine Daten (Partner-Links)
Oft liegen deine Kundendaten bei anderen Anbietern (z. B. in einem CRM-System oder bei Analyse-Partnern). Die Verbindung dieser Daten mit Google war früher oft kompliziert.
Die Änderung: Es gibt jetzt eine Art „genormten, sicheren Stecker“ (PartnerLinkService). Damit lassen sich Konten von Drittanbietern kinderleicht und sicher mit Google Ads verbinden.
Dein Vorteil: Die Daten fließen reibungslos und sicher von A nach B, ohne dass du dich um die technische Brücke sorgen musst.
Kunden besser wiedererkennen (User IDs)
Bisher hat Google Kunden oft nur über die E-Mail-Adresse oder Telefonnummer erkannt. Wenn ein Kunde aber drei verschiedene E-Mails nutzt, wird es schwierig.
Die Änderung: Du kannst Google jetzt deine eigenen, internen User IDs (z. B. die Kundennummer aus deinem System) mitteilen.
Dein Vorteil: Google erkennt deine Kunden viel präziser wieder. Das bedeutet: Deine Werbung wird exakt den Leuten angezeigt, die sie sehen sollen – und du verschwendest kein Budget für die falschen Zielgruppen.
Sofort-Check bei Fehlern
Früher wusste man oft erst Tage später, warum ein Datenimport nicht geklappt hat.
Die Änderung: Das System gibt jetzt sofort eine klare Rückmeldung: „ID Nummer 456 konnte nicht verarbeitet werden, weil...“.