- Seit März 2026 heißt BrandConnect YouTube Creator Partnerships. Partnership Ads heißen creator partnerships boost, in Google Ads „Boost durch Creator-Partnerschaften“.
- Damit läuft ein Creator-Video als Anzeige in Ihrem Google-Ads-Konto, unter Namen und Profilbild des Creators, etwa in Demand-Gen-Kampagnen.
- Laut YouTube steigerten Werbetreibende mit beworbenen Creator-Videos in Shorts den Conversion Lift im Schnitt um 30 %.
- Laut YouTube entstehen 40 % der Aufrufe eines Videos mehr als einen Monat nach der Veröffentlichung (Auswertung von Agentio, USA).
- Wir setzen Creator-Videos mit Zielgruppen aus Ihren Kundendaten ein und bewerten die Kampagne nach Neukunden.
Ohne Werbebudget erreicht ein Creator-Video die Zuschauer seines Kanals. Mit dem Boost durch Creator-Partnerschaften läuft dasselbe Video als Anzeige in Ihrem Google-Ads-Konto, bei Zielgruppen, die Sie festlegen.
In diesem Beitrag zeigen wir, was YouTube 2026 geändert hat, wie ein Creator-Video zur Anzeige wird und wie wir es in Demand Gen einsetzen. Ob Creator-Marketing grundsätzlich zu Ihrem Unternehmen passt, behandelt unser Beitrag Creator-Marketing auf YouTube.
YouTube hat die Werkzeuge für Creator-Partnerschaften 2026 neu benannt
Am 23. März 2026 hat YouTube seine Werkzeuge für die Zusammenarbeit von Marken und Creatorn neu geordnet:
| Bisher | Seit März 2026 | Wofür |
|---|---|---|
| BrandConnect | YouTube Creator Partnerships | Creator finden, Kooperationen anbahnen und verfolgen; für Werbetreibende in Google Ads und Display & Video 360, für Creator in YouTube Studio |
| Partnership Ads | creator partnerships boost, in Google Ads „Boost durch Creator-Partnerschaften“ | Creator-Videos als Anzeige in Shorts und vor anderen Videos |
Laut YouTube stehen in Creator Partnerships mehr als 3 Millionen Creator aus dem YouTube-Partnerprogramm zur Auswahl. In den kommenden Monaten soll Gemini Creator vorschlagen, auch danach, ob ein Creator eine Marke schon von sich aus erwähnt.
In vier Schritten wird ein Creator-Video zur Anzeige
- Verknüpfen: Der Creator verknüpft sein Video in YouTube Studio mit Ihrem Google-Ads-Konto. Alternativ senden Sie die Anfrage aus Google Ads, und der Creator bestätigt sie. Verknüpfte Videos liegen in der Asset-Bibliothek unter „Erhalten“.
- Rechte klären: Laut Google sind Sie selbst dafür verantwortlich, die Rechte für die Nutzung des Videos als Anzeige einzuholen. Dafür kann eine eigene Vereinbarung mit dem Creator nötig sein.
- Kampagne wählen: Creator-Videos laufen laut Google in Demand Gen, Video-Reach-, Video-View-, App- und Performance-Max-Kampagnen. Mit Namen und Profilbild des Creators erscheinen sie in Demand Gen, Video Reach, Video View und App-Kampagnen für iOS, nicht in Performance Max.
- Zielgruppen ergänzen: Aus den Zuschauern verknüpfter Creator-Videos lassen sich laut Google Datensegmente für die Ausrichtung Ihrer Kampagnen bilden.
Was in die Vereinbarung mit dem Creator gehört, beschreiben wir im Beitrag Creator-Marketing auf YouTube.
Wir setzen Creator-Videos in Demand Gen ein
Demand Gen zeigt Anzeigen auf YouTube und in Google-Feeds, auch in Shorts. Dort laufen Creator-Videos neben Ihren eigenen Videos. Die Creator wählen Sie aus, wir beraten Sie dabei. Sobald Sie die Rechte an einem Video haben, setzen wir es in Ihren Kampagnen ein.
- Zielgruppen aus Ihren Kundendaten: Wir bilden Zielgruppen aus den Daten Ihrer profitabelsten Kunden, damit Google Menschen findet, die ihnen ähneln.
- Bewertung nach Neukunden: Wir messen, wie viele neue Kunden die Kampagne bringt und was sie wert sind. Danach steuern wir das Budget.
- Übergabe an die Suche: Wer das Video gesehen hat, begegnet Ihnen in der Suche wieder. So zahlt die neue Nachfrage auf Ihre Such- und Shopping-Kampagnen ein.
Laut YouTube steigerten Werbetreibende, die Creator-Videos in Shorts beworben haben, den Conversion Lift im Durchschnitt um 30 %. Grundlage sind Google-Daten, weltweit, von Januar 2025 bis Januar 2026.
Wie Demand Gen im Vergleich zu Video-Reach- und Video-View-Kampagnen arbeitet, steht im Beitrag Video View, Video Reach und Demand Gen.
Ein Test mit Kontrollgruppe zeigt, was das Creator-Video bringt
Google empfiehlt für den Einstieg zwei Kampagnen mit gleichem Budget und gleicher Ausrichtung. Die Kontrollkampagne zeigt Ihr Standardvideo, die Testkampagne zusätzlich das Creator-Video.
Für eine genauere Auswertung bietet YouTube drei Studien, die Zuschauer der Anzeige mit einer Kontrollgruppe vergleichen:
- Brand Lift: ob sich Zuschauer besser an Ihre Marke erinnern oder einen Kauf eher in Betracht ziehen,
- Search Lift: ob Zuschauer danach häufiger bei Google oder YouTube nach Ihrer Marke suchen,
- Conversion Lift: ob die Anzeige zusätzliche Käufe oder Anfragen auf Ihrer Website auslöst.
Laut YouTube entstehen 40 % der Aufrufe eines Videos mehr als einen Monat nach der Veröffentlichung. YouTube stützt sich dabei auf eine Auswertung des Anbieters Agentio für die USA aus dem ersten Quartal 2026. Planen Sie die Auswertung eines Tests deshalb über mehrere Wochen.
Wie wir die Wirkung von YouTube-Werbung im Konto messen, zeigen wir im Beitrag So messen Sie den Erfolg von YouTube-Werbung.
Fazit: Wir verbinden Creator-Videos mit Ihren Such- und Shopping-Kampagnen
Der Boost durch Creator-Partnerschaften macht aus einem Creator-Video eine Anzeige in Ihrem Konto. Ob sie Gewinn bringt, zeigt der Test gegen Ihr Standardvideo.
Wir richten Zielgruppen, Kampagnen und Messung ein und steuern das Budget nach dem Wert der neuen Kunden. Mehr dazu auf den Seiten zu Demand Gen und YouTube Ads.



